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Schulleben (2020/2021)

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Corona-Verschwörung in der Schule? Und was hat die 5G damit zu tun?

Nein, hierbei handelt es sich ganz sicher nicht um die Verbreitung von Verschwörungsideologien, sondern um das genaue Gegenteil. Sicherlich sind vielen von Euch die zahlreichen Poster in der Schule aufgefallen, die kontroverse Thesen zum Thema Coronavirus aufzeigen und diese anschließend widerlegen.



Aber was soll das? In letzter Zeit wird immer öfter z.B. von rechten Gruppierungen versucht, aus der Corona-Pandemie Kapital zu schlagen und neue Anhänger zu gewinnen. Bei genauerem Betrachten fällt auf, dass die Methoden hierfür tatsächlich sehr simpel sind. Es werden Falschinformationen verbreitet oder unbelegbare (und daher keine „Theorien“) Verschwörungsideologien aufgestellt. Diese beschuldigen meist einzelne Personen oder einen „elitären“ Kreis, der die Pandemie mit schlechten Absichten kontrolliert oder gar ausgelöst hat. All diese Ideleologien und Informationen werden (z. B. durch Social Media) verbreitet, mit dem Ziel, besorgten und unzufriedenen Bürgern eine simple und verständliche Erklärung für die komplexen Umstände zu liefern und sie schlussendlich von den rechten Ideologien zu überzeugen.
Wir, das P-Seminar Demokratische Veranstaltung, wollten populäre Behauptungen von Verschwörungstheoretikern und anderen Extremisten argumentativ entkräften und haben dafür in der Schule jeweils zwei Plakate zusammengehängt, eines zeigt die Behauptung der Ideolog*innen und eines deren Entkräftung durch eine nachprüfbare Quelle.
Soweit so gut. Aber was zur Hölle hat denn jetzt die 5G damit zu tun? Verbreitet die 5G Corona? Nein. Bei der Theorie, 5G würde Corona verbreiten, ist der Mobilfunkstandard 5G gemeint. Dieser soll nach und nach in ganz Deutschland flächendeckend ausgebaut werden und für ein besseres Netz sorgen. Einige Verschwörungsideolg*innen fürchten nun, dieser Ausbau des neuen Netzes würde dafür sorgen, dass die Leute an Corona erkranken. Diese Aussage ist allerdings unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation widerlegt. Corona wird durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Elektromagnetische Strahlung hat keinerlei Auswirkungen auf die globale Pandemie. Diese Aussage ist also schlichtweg falsch und wenn man sich näher damit beschäftigt auch sehr leicht widerlegbar.
Und genau das ist es, was wir mit unseren Plakaten in der Schule aufzeigen. Wir zeigen polarisierende und falsche Aussagen Rechter zum Coronavirus und widerlegen diese anschließend mit belegbaren Quellen. Diese Methode nennt man Debunking. Neben dem Hinterfragen und Kritisieren falscher und diskriminierender Aussagen, ist das Debunking eine Strategie der sogenannten Counter-Speech. Counter-Speech bedeutet aktive Gegenrede und ist eine Möglichkeit, auf sogenannte Hate-Speech (=Hass-Rede) zu reagieren und diese rhetorisch zu entkräften. Der verbale Hass stützt sich meist ausschließlich auf Abwertungen, Verallgemeinerungen und Falschinformationen. Diese sollten nicht unwidersprochen stehen bleiben, da eine nicht zur Rechenschaft gezogene Falschaussage dazu führen kann, dass weitere Rezipient*innen der Konversation die Aussagen hinnehmen und weiterverbreiten, ohne sie zu hinterfragen. Daher ist es wichtig, dass Hate-Speech argumentativ und mit Haltung kommentiert, demontiert und entkräftet wird. Jedoch gibt es auch Argumente, die gegen Counter-Speech sprechen. So verstärkt das Reagieren auf Hasskommentare natürlich die darauf gerichtete Aufmerksamkeit und könnte damit auch zu einer weiteren Verbreitung führen. Dennoch kann Counter-Speech durchaus als wichtiges demokratisches Werkzeug aufgefasst werden, weil es den Falschinformationen diskursiv begegent.
Mit unseren Plakaten in der Schule zeigen wir Euch, wie man reagieren kann und was es für Möglichkeiten gibt, etwas gegen Hate-Speech zu unternehmen.
Was Ihr im Internet und den sozialen Medien daraus macht, ist ganz im demokratischen Sinne euch überlassen, aber eine gute Strategie habt ihr jetzt kennengelernt!

Arne Brunecker und Therese Sarazzin für das P-Seminar Demokratische Veranstaltung



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