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Dirk Kurbjuweit als Gast der Autorenlesung 2013



Dirk Kurbjuweit


Ein gelungener Arbeit. Wirklich. War richtig, zu insistieren und Dirk Kurbjuweit ans Michaeli-Gymnasium zu holen. Auch wenn der eigentlich geplante Termin wegen plötzlicher Reisen Kurbjuweits für den „Spiegel“ nach New York und Miami abgesagt wurde und nun die Turnhalle angesichts des heißen Sommertages und der Terminfülle am Schuljahresende nicht bis zum letzten Platz gefüllt war. War trotzdem der vielleicht schönste MGM-Abend dieses Schuljahres.

Zu subjektiv, dieser Satz? Egal. War einfach angenehm, denn Kurbjuweit machte es seinem Publikum leicht. Er war ein Autor zum Anfassen. Uneitel, selbstironisch, scharfsinnig, bestens informiert – das gefiel. Uns, den Eltern, den Schülern. Zeigte sich an der intensiven Fragerunde in der Turnhalle, nachdem Kurbjuweit aus „Angst“ und „Zweier ohne“ gelesen hatte. Zeigte sich auch in der Küche des Lehrerzimmers, wo Kurbjuweit noch lange nach der Lesung von unseren Schülern umringt war. Da gab es ernste Gespräche über die Verfilmungen seiner Bücher und das Leben als Autor. Wir Lehrer wurden zu Randfiguren. Zum Glück gab es das vom P-Seminar „Autorenlesung“ überaus liebevoll gestaltete Buffet. Haben wir eben nicht über Literatur diskutiert, sondern Schnittchen probiert. Der Jugend den Vorrang …

Außerdem konnte man dabei schön über Kurbjuweits Leben als einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands und gleichzeitig sehr erfolgreicher Romanautor nachsinnen. Immerhin wird sein – wie er sagt – bestes und liebstes Buch „Zweier ohne“ im kommenden Schuljahr in Baden-Württemberg Teil der Abschlussprüfungen an Realschulen sein, für Kurbjuweit verbunden mit einer Lesereise von 30 bis 40 Lesungen! Klar, dass das abwechslungsreiche Leben als Journalist eine gute Grundlage für Werke mit auffälliger Themenvielfalt geworden ist. Wer von 180 Tagen in der ersten Jahreshälfte von 2013 nur knapp 90 zu Hause, sprich in Berlin war, wer mit Frau Merkel reist und bei Obama „vor der Tür hockt“, der kann schon mal sagen: „Mein Leben hat mich überrascht.“ Und dem mangelt es sicher nicht an guten, erzählenswerten Geschichten.

Natürlich hatte Kurbjuweit den erhofften Einblick in die „Werkstatt des Schriftstellers“ auch gewährt. Mit netten Anekdoten garniert oder Zitaten von Schriftstellerkollegen abgerundet. Ich glaube, seine Aussage „Wer liest, ist auch Schriftsteller. Er erzählt die Geschichte des Autors zu Ende“ hat unseren Schülern den Wert ihrer Gedanken, ihrer Interpretation erstmals wirklich bewusst gemacht. Und wenn nicht der Satz, dann doch der Bericht über die Mails von Oberstufenschülern an Kurbjuweit, in denen um Interpretationshinweise für irgendein Kurbjuweit-Buch anlässlich einer bevorstehenden Klausur gebeten wird. Kurbjuweits generelle Antwort: „Es tut mit sehr leid. Ich kann Ihnen nicht helfen, weil ich die Antworten nicht weiß. Sie müssen sie selbst finden!“ Schön. Motivierend. Der Erfinder des Wortes „Wutbürger“ - immerhin 2012 Wort des Jahres - war beste Werbung für das Lesen und die Literatur. Alle Deutschlehrer – glücklich. Alle Schüler – vielleicht etwas überrascht.

Am Ende noch eine Verabschiedung. Neue Schule für Herrn Schwirtlich, den langjährigen Organisator dieser Autorenlesungen. Die Deutschfachschaft verliert ihren 2. Fachbetreuer und einen ihrer engagiertesten Kollegen. Aber frei nach Kurbjuweit „Sind die Ideen da, folge ich ihnen neugierig“ warst du ja nicht aufzuhalten. Alles Gute für dich, lieber Christian! Danke für diese und viele andere schöne Autorenlesungen am MGM.


Dr. Monika Schürmann



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