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 It could be fantastic!

- It could be fantastic -

Dieses Zitat aus dem Film -Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen- beschreibt, wie unsere Welt für uns, dank unseres Wissens, sein könnte. Wir müssten es nur schaffen, nicht mehr an den alten Denk- und Verhaltensmustern festzuhalten.
Der Film ist ein toller französischer Dokumentarfilm, die Lösungen aus unseren Dilemmata zeigt, die bereits erfolgreich praktiziert werden. Dabei geht es nicht um technische Fortschritte, die fast immer durch rebound-Effekte ins Gegenteil verkehrt werden, sondern um echte Lösungen. Der Film lässt uns staunen, warum wir immer noch so in den Geißeln der Großkonzerne stecken, wo es doch anders viel besser ginge.
Dieser Mut machende Film eignet sich als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum, um die positiven Ideen weiter zu tragen.
 

 Bienen

Wie kann man jetzt, kurz vor Weihnachten an Bienen denken? Unglaublich, aber ursprünglich waren die Kerzen aus Bienenwachs, während sie heute vorwiegend Erdölprodukte sind.

Erinnern wir uns im Frühling an unsere Bienen, die uns nicht nur das Wachs für die Kerzen liefern - man kann auch Baumwolltücher mit Bienenwachs behandeln. Diese Tücher sind ein gesunder Ersatz für Aluminiumfolie oder Polyethylenumwicklungen von Pausenbroten.

Unsere Bienen sorgen aber auch dafür, dass wir Obst und viele Gemüse ernten können, denn sie sind wichtige Bestäuber.
Den Bienen geht es nicht gut, was an den Pestiziden (nun darf Glyphosat auch noch weitere 5 Jahre versprüht werden), aber auch an der immer karger werdenden Nahrung liegt.

Was können wir tun?
Wir können - wo es geht - Bienennahrung pflanzen: Öde Kulturrasenflächen mit bunten Blumen aufpeppen, blühende Blumenkästen in Betonwüsten anbringen, Sträucher pflanzen, die zu verschiedenen Zeiten blühen.

Außerdem ist gut zu wissen, wo die Nahrung herkommt. Berchtesgadener-Land-Molkereien sind die einzigen, die sich verpflichtet haben, den Landwirten Glyphosateinsatz zu untersagen. Wir können mit Kaufentscheidungen richtig stellen, was die Politik nicht schafft.

Nicht dass es uns bald so geht, wie den Chinesen in der Provinz Sichuan - hier müssen die Bauern selbst auf die Leitern steigen, und jede Blüte von Hand bestäuben, da dort die Insekten durch Pestizideinsatz so bekämpft wurden, dass es heute keine Bienen mehr gibt.
 

 Verzicht?

Wie häufig stürzen wir uns in solche Situationen, wie auf dem Bild zu sehen: Stau! Wir ärgern uns darüber, doch sind wir selbst Hauptverursacher. Wir fahren in die Arbeit, machen Ausflüge, kutschieren die Kinder von Turnier zu Turnier oder von der Nachhilfestunde zum Klavierunterricht – oder gar in die Schule. Außerdem bestellen wir wir die Weltmeister Waren aus den online-Katalogen im Internet. Irgendwie müssen die ja auch transportiert werden.

Wie viel davon ist wirklich notwendig? Lasst uns einfach jedes Mal neu darüber nachdenken.

Wir können etwas bewirken!
 

 Zeit schenken

Zeit ist in unserem hektischen Alltag etwas sehr wertvolles geworden. Unseren Lieben Zeit zu schenken, daher das Beste was es gibt - auch wenn wir an Weihnachtsgeschenke denken.
Wie kann ich Zeit schenken? Brauche ich ein Unternehmen, wie uns die Werbung suggeriert, dass ich -gemeinsam Zeit schenken- kann? Muss es dabei auch um -schneller, höher, weiter- gehen?

Oder ist es wertvoller, einem lieben Menschen z.B. eine ungeliebte Arbeit abzunehmen, etwas selbst Hergestelltes zu schenken oder Zeit für gemeinsame Unternehmungen, wie ein Kaffeekränzchen, eine Radtour oder einen Spieleabend?

Bildquelle: https://www.christophburger.de/berufswahl-7-mythen-und-3-tipps-teil-2-bei-der-berufswahl-kann-man-sich-zeit-lassen/
 

 Plastik-Konsum minimieren

Kaum zu glauben, aber es gibt Menschen, die ohne Plastik auskommen. Das wird uns heute wirklich nicht leicht gemacht.
Einfach ist es jedoch, Wegwerf-Plastik im Alltag stark zu reduzieren.
Tipps gibt z.B. dieses Buch (ein Tipp für ein Weihnachtsgeschenk). Auch in dem Laden -Plastikfreie Zone- in der Schloßstr. 7 Nähe Max-Weber-Platz kann man Alltagsgegenstände und Verbrauchsmaterialien ohne Plastik und ohne Plastikverpackung erwerben. Frau Schüler steht dort auch gerne zu Auskünften bereit.
Wie wäre es denn mal mit einer Haarseife statt einer Shampoflasche?
Wenn wir alle nur auf die Shampoflaschen verzichten würden, wären wir in Deutschland zumindest nicht mehr die traurigen Spitzenreiter im Plastikkonsum.
 

 Agenda 2030 - 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Im September 2015 haben die 193 Staats- und Regierungschefs der UN-Mitgliedstaaten die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen: Ein deutlicher Schub hin zu einer besseren Welt.
Lasst uns auch täglich daran arbeiten - für mehr Frieden und Gerechtigkeit!
 

 Be the change you want to see in the world.

Gandhi hat es vorgemacht: Sei selbst der Wandel, den du in der Welt sehen willst.
Er hat einen riesigen Wandel hin zur Freiheit geschaffen, indem er viele zu gewaltfreiem Widerstand animiert hat.
Heute ist es auch wieder an der Zeit, einen Wandel herbeizuführen. Widerstand gegen die aggressive Ökonomie, die uns zu modernen Sklaven des Geldes und des Wirtschaftswachstums macht. Die Werbung suggeriert und Bedürfnisse, die wir nie hätten.
Bedeutet Wohlstand wirklich, sich immer noch mehr Dinge zuzulegen - oder liegt Wohlstand eher in der Erfüllung ganz anderer Werte?
Vielleicht bedenken wir das bei der Erfüllung eigener Wünsche (sind es wirklich unsere eigenen Wünsche) und bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken.
Weniger ist heute oft mehr.

Bildquelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:Gandhi_smiling_R.jpg (aufgerufen 02.12.2017)
 

 Youtube-Kanal der Münchner Wissenschaftstage

Die Vorträge der diesjährigen Münchner Wissenschaftstage sind nun auch online auf einem eigenen Youtube-Kanal einsehbar. Besonders zu empfehlen sind zwei Videos:

1. Wohlstand auf Kosten der Entwicklungsländer

Hier vertreten drei Referenten aus unterschiedlichen Bereichen ihre Positionen in drei jeweils zehnminütigen, kurzweiligen Vorträgen:
- Prof. Dr. Stephan Lessenich, Institut für Soziologie, LMU München, Autor des Buches -Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis-

- Kathrin Hartmann, Journalistin und Autorin des Buches -Aus kontrolliertem Raubbau: Wie Politik und Wirtschaft das Klima anheizen, Natur vernichten und Armut produzieren-

- Prof. Dr. Gabriel Felbermayr, Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft

Moderation: Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung

Können wir die globale Zukunft planen?

- Prof. Dr. Harald Lesch, Institut für Astronomie und Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München
 

 Adventskalender für unsere Erde

Momentan verhalten wir uns wie krank machende Parasiten auf unserem Planeten. Wir beuten ihn aus, fügen ihm Wunden zu und sorgen für Fieber. In der Evolutionsgeschichte passiert es aber häufig, dass Parasiten sich langsam zu Symbionten wandeln. Der Kampf zwischen Wirt und Parasit wandelt sich in eine Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Nutzen. Das sollte unser Ziel sein.
Nehmen wir uns deshalb diesmal vor, in der Adventszeit jeden Tag an unsere Erde zu denken – ein Türchen für ein nachhaltiges Leben. Vielleicht kann dies an mancher Stelle eine alte Gewohnheit durchbrechen und eine neue, schöne entstehen lassen.
Hier gibt es in der Adventszeit immer wieder Tipps, die leicht umzusetzen sind. Ihr könnt jeden Tag beim Türchen Öffnen einmal innehalten und eine winzige Kleinigkeit anders machen.
Alle, die sich gewöhnlich von den Eltern mit dem Auto zur Schule bringen lassen oder selbst motorisiert kommen: Genießt das Gefühl, den Schnee unter den Füßen knirschen zu hören und den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zu überwinden. Auf dem Fußweg wird der Kopf garantiert freier als im Innenraum eines Autos.
Alle, die immer zu Fuß oder mit dem Rad kommen: Genießt das positive Gefühl! Toll, wie ihr jeden Morgen im Sinne einer Symbiose handelt! Prima! Weiter so!

Bildquelle: https://www.toonpool.com/cartoons/Planeten-Witz_48655
 

 Wachsreste, Kleider- und Spielzeugspenden

Erinnerung:
Am Weihnachtsbasar können Sie / könnt ihr dieses Jahr auch die traurigen Reste vom letztjährigen Adventskranz und sonstige Wachsreste zum Recyceln abgeben. Außerdem können Sie gut erhaltene Spielsachen und Kleidung spenden. (Näheres dazu in der Einladung zum Weihnachtbasar nachzulesen)


 

 17. Münchner Wissenschaftstage vom 25.-28.11.2017

In der Alten Kongresshalle und im Verkehrszentrum des Deutschen Museums finden auch dieses Jahr wieder die Münchner Wissenschaftstage statt. Diesmal ist das Thema: Zukunftspläne.

Daher sind auch viele Themen zur ökologischen Nachhaltigkeit auf dem Programm. Beispielsweise hält Prof. Dr. Harald Lesch einen Vortrag am Eröffnungsabend: Können wir die globale Zukunft planen?
Schon am Nachmittag informiert Prof Dr. Axel Schaffer über den Klimawandel als ökonomische und ethische Herausforderung.
Der Sonntag Abend steht unter dem Titel: Luftsymposium: Durchatmen oder Luft anhalten?

Von Samstag bis Dienstag kann man auch von 10:00 - 19:00 Uhr Marktstände der Wissenschaft im Foyer der Alten Kongresshalle besuchen. Hier gibt es viele Informationen, die München direkt betreffen (Zukunftspläne für die wachsende Stadt, Mobilität ...).

Unter www.muenchner-wissenschaftstage.de kann man das gesamte Programm einsehen.
 

 Repair Café in Trudering am 21.10.

Am Samstag den 21.10. findet von 14:00 - 17:00 Uhr ein Repair-Café in der Pestalozzi-Realschule in der Truderinger Straße 265 b statt.

Was macht man mit einem Stuhl, an dem ein Bein kaputt ist?
Mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert?
Mit einem Wollpulover mit Mottenlöchern?

Wegwerfen? Denkste!
Reparieren Sie es im Repair-Café!

Repair Café ist ...
... gemeinsam kaputte Sachen reparieren
... fachkundige Beratung
... nette Begegnungen
... und viel Inspiration
 

Danke!

Du warst in den Ferien nicht weit, weit weg? Bist nicht in einen Flieger gestiegen, um die halbe Welt zu umkreisen? Du bist deswegen neidisch auf deine Mitschüler, die von fernen Ländern schwärmen, die sie im Urlaub gesehen haben?

Danke! Denn du hast dazu beigetragen, dass unsere Erde noch länger eine gute Behausung für uns Menschen bleiben kann. Du hast nicht mit dem Urlaub deinen ökologischen Fußabdruck vergrößert.

Bestimmt hattest du trotzdem schöne Ferien - Erholung, Ausschlafen, Freunde treffen, Baden, Wandern, Radfahren ... Es gibt ja sooo viele tolle Sachen, die man hier oder in unseren Nachbarländern unternehmen kann.

Gratuliere dir! Weiter so! Du sorgst für eine bessere Zukunft.
 


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MGM-Weihnachtsbasar am 29.11.2017


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